Der leidende Geheimnisträger

Bereits 3 Uhr wachte ich auf. Schlaflos in Potsdam. Aufgeregt, wie damals vor Geburtstag und Weihnacht – „heute, Kinder, wird’s was geben …“ – denn heute, sagte man mir hinter vorgehaltener Hand, wird der große Chef ein Angebot machen.

Eine Information, die ich im Übrigen bereits seit einigen Tagen schweigend mit mir rum trage. Erstens weil ich von der Sippschaft nicht ständig gefragt werden möchte. Und zweitens, weil ich später die Enttäuschung – worst case szenario – für mich allein habe. Doch die Ruhe vor der Gewissheit eines Sturms ist furchtbar, wenn man sie schweigend ertragen muss.

Nur das Internet ist mein Freund – es behält zwar nichts für sich behält, FRAGT ABER WENIGSTENS NICHT NACH.

Derweil mein Postfach voll. Demnach suche man in der Ukraine händeringend Experten, lese ich. „Ob ich nicht noch einmal … ?“, will Lara wissen. Doch ich habe keinen Bock mehr auf Räuberhöhle. Bin zu erfahren und weiß nämlich ziemlich genau was ich will. Geborgenheit ist nämlich eine ästhetische Kategorie, nicht einfach nur Schönsprech.

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Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

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