Maslowsches Bedürfnispyramidengassi

Sie kommt vom Gassi zurück, derweil ich mich, beim Stande von 4:0, in diesem Augenblick – eigentlich – entweder gar nicht, und wenn doch, dann NUR über Fußball unterhalten will.

Was sie nicht aufhält:

<schnatter-schnatter>
„Na das war ja komisch: totale Stille auf der Straße, keine Autos und dann – bumm! – schreit es aus allen Fenstern und von Balkonen: „Tooor!“. So laut, dass es denn Hund erschreckt. …“
</schnatter-schnatter>

Ich will gucken – sie reden. Und damit wird, was sie will, fährt sie große Geschütze auf:

„Uns [sic!] drehen sie daheim das Gas ab, und ihr [sic!] tut nichts dagegen!“

Der genervte Blick lässt wissen: Auch Provokationen funktioniert heute nicht. Nicht, wenn Fußball gerade so schön ist. Und überhaupt: wer sind „Ihr“?, und wer sind „Wir“?

Jetzt versucht sie es wissenschaftlich, wohl wissend, dass ich – normalerweise – hierauf gern reagiere:

„Offenbar sind eure [sic!] physiologischen Bedürfnisse erfüllt, die Sicherheitsbedürfnisse ebenfalls – ihr [sic!] seid die Spitze der Maslowschen Bedürfnishierarchie.“

Nichts lässt mich einsteigen. Statt dessen verwandle mich in Frances „Baby“ Houseman aus Dirty Dancing – „I carried a watermelon“ – und sage:

„Fußball ist langsamer als Eishockey“.

* * *

Und wennschondennschon: Wir [sic!] spielen erst morgen oder übermorgen. Gegen Südkorea.

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Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

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