Das Subway-Es

Sie wollte schon immer – unbedingt! – ein eigenes Auto haben und seit sie es endlich hat, nimmt sie es überallhin mit. Sogar nach New York, wo sich der Portier bei unserer Ankunft über die Potsdamer Nummernschilder wundert.

Als sie wenig später erfährt, dass man den New Yorker Broadway am besten mit der Subway erreicht, fährt sie mit mir als Beifahrer – I am screaming! – durch eine Röhre, mitten hinein in einen U-Bahn-Schacht.

130428_kwhHier war überall „Kilroy was here“ an Wände und Züge gekrakelt, wofür uns ein Cop die Rechnung präsentiert. Obwohl unschuldig, kamen wir nicht gegen dessen Argument an:

Wer mit Auto durch die U-Bahn-Tube fährt, sprüht auch Graffitos!

Klar. Logisch. Dagegen gibt es nichts zu sagen: was wahr ist, ist wahr. Nun geschieht weiterer Wirrwarr bis mich endlich-endlich der Hund weckt.

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Selten ist das Morgengassi so entspannt wie heute.

Freudsches Missverständnis

Lara kommt mit einer Anfrage:

„Der Fahrlehrer hat gesagt, ich sei zu hexisch. War das einfach nur grob oder war es scherzhaft gemeint?“

Es dauerte eine Weile bis ich kapierte, dass der Lehrer „hektisch“ meinte.

Danach war meine Antwort klar:

„Weder grob noch scherzhaft. Hexisch war ernst gemeint.“