Das Horowitz-Glück

20. Tag

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll, op. 31 – Volume 10, Wald und schönes Wetter. Ich kann mir nicht helfen, aber jedes Mal kommen mir zwischendrin Tränen, sogar unterwegs.

* * *

Als ich am Freitag das ungetüvte Auto abgab, sagte mein Freund beim Small Talk eher beiläufig:

“… und du kannst es ruhig zugeben: mit Hund hat sich deine Lebensqualität deutlich verbessert.”

Heute weiß ich: Mit ohne Auto ist das Leben auch recht schön. Man kann nämlich laufen, man kann darüber hinaus dazu den Wald nutzen, man kann sich einen Hund rufen, sich Ohrhörer ins Ohr stöpseln, Rachmaninow und siehe da: nach 40 Minuten ist man angekommen.

Inzwischen hat mich “Rach 3” süchtig gemacht. Hörte gestern die Interpretation von Lang Lang, heute laufe ich mit Horowitz – die beste bisher.

* * *

“Klavierspiel besteht aus Vernunft, Herz und technischen Mitteln. Alles sollte gleichermaßen entwickelt sein. Ohne Vernunft sind sie ein Fiasko, ohne Technik ein Amateur, ohne Herz eine Maschine.”
(W. Horowitz)

* * *

Großes Kino: Landschaft und Musik. DIESE MUSIK. Und natürlich:

“Es ist die Stille, die zählt, nicht der Applaus. Jeder kann Applaus haben. Aber die Stille, vor und während des Spiels, das ist das Größte.”
(W. Horowitz)

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Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

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