Das Vorspielgleichnis

Neuer Klamottenladen, neuer Stil, neue Kundenkarte und siehe da: Wir haben innerfamiliär eine neue Marke!

Nett sind sie außerdem: Weil ich demnächst Geburtstag habe – erfahre ich per Post – machen sie mir 10% vom nächsten Einkauf als Geschenk und 5 Euro gibt es, wenn ich die Kundenkarte erstmalig einsetze, „den berühmten XXX-Kaffee“ „selbstverständlich“ dazu. Darüber hinaus sind die Verkäuferinnen witzig genug, so zu tun, als seien meine Gags lustig – was inspirierend ist.

Ich fand rasch eine Jacke, wollte zahlen …

„Wollen Sie nicht auch noch eine Hose anprobieren?“, fragt mich die Verkäuferin, „oh-ja! Lass uns [sic!] noch eine Hose anprobieren!“, stimmt Lara ihr zu.

Aber ich habe genug, will zahlen und gehen.

„Tutmirleid“, sage ich daher, und:

„Offenbar ist Einkaufen wie das Vorspiel beim Sex. Während eine Frau nie genug davon bekommt, will der Mann irgendwann nur noch zum Absch(l)uss kommen.“

„Den muss ich mir unbedingt merken!“, jubelt die Verkäuferin.

„Hier gehen wir unbedingt wieder hin“, sage ich.

 

Advertisements

Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

Senf dazu? - Bitte schön:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s