Ukrainische Eigendynamik

Es ist wie bei der Wende in der DDR – was man sich morgens notiert, ist abends bereits veraltet.

Lara fragt „Wieso kann man nicht rechtzeitig zurücktreten? – Bei euch war es doch genauso? Damals?“

Mit „damals“ meint sie Krenz und die Krenzianer.

In der Tat: Hätten Honecker oder später Krenz seinerzeit im Kanzleramt angerufen – „Helmut, wir könnten die Mauer aufmachen, du könntest also die olle doofe DDR für dich allein haben. ABER NUR UNTER DER BEDINGUNG: Amnestie für alte Säcke und lebenslange Rente fürs Politbüro“, es wäre ihnen wohl gewährt. Heute noch. Als Ehrensold. Kein Historiker hielte unter dieser Prämisse die DDR-Führungsriege für „senil gewesen“.

Lex Jelzin. Putin bekommt den Kreml-Schlüssel und der Jelzin-Clan Ruhe vor Strafverfolgung. Bei uns ähnlich: Christian Wulff erhält heute Ehrensold, lebenslang. Und bekam „Smoke on the Water“ als Zapfenstreich.

So kann es gehen – aber „wer zu spät kommt…“

So marschierte seinerzeit Elf99 in der Waldsiedlung bei Wandlitz ein, wie gestern Menschen auf Janukowitsch’s Anwesen, der – offensichtlich – dekadent oder besser: total verblödet ist: Wozu braucht eine Familie für sich privat ein schwimmendes Restaurant? Und den vielen Kitsch?

Es ist dort im Übrigen noch lange nicht vorbei. Noch ist die Ukraine nicht verloren.

Gottseidank ist von unseren Freunden niemand zu Schaden gekommen.

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Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

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