A Cinderella Story

Aschenbrödel ist in diesem Märchen zweiter Tormann, die Pantöffelchen sind Schlittschuhe und die Tauben Fans. Unser Märchen beginnt damit, dass sich ein Stammtorhüter verletzt und nun der zweite Hüter – der Ersatzmann – das Tor der Bären geräuschlos übernehmen muss.

Notabene „geräuschlos“ – wie ansonsten überall allgemeinüblich. So wäre es nie zu einem Märchen gekommen, doch der eigene Trainer – die böse Stiefmutter – tut zwar indirekt aber dennoch ÖFFENTLICH seine persönliche Abneigung gegen den Ersatzmann kund.

„Ein versetzter (= Eisbären-Torwart) Zepp ist der größte anzunehmende Unfall.“

Wer den Ausgang eines Märchens kennt, versteht den Anfang besser. Als Lusche gebrandmarkt, öffentlich vom Trainer gedemütigt – das Aschenbrödel-Syndrom – läuft Sebastian Elwing als Torhüter auf UND MACHT DAS SPIEL SEINES LEBENS.

Selten schönes Beiwerk: Sebastian Elwing kommt aus Berlin.

Jedenfalls endete diese Märchen mit dem leidenschaftlichen Gesang von mindestens 12.000 Zuschauern (nach der Melodie von „Es steht ein Pferd auf dem Flur …“).

„Da steht ein Eisbär im Tor,
Da steht ein Eisbär im Tor –
Sebastian El-Wing“

Mittels Spruchband – „Elle, wir steh’n hinter Dir“ – wurde die Aussage des Trainers abgewatscht, derweil Elle himself sich des Vertrauens würdig erwies, vor allem als er in der 14 Minute einen Penalty von ERC-Stürmer Patrick Hager abwehrte.

Hach, schön war es gestern – richtig schön schön!

Es stand ein Eisbär im Tor …

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Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

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