Zerplatztes Vorurteil

… und so ergab es sich zufällig, dass  in der Potsdamer Innenstadt eine angeheiterte Gesellschaft auf eine weitere traf, worunter – ebenfalls zufällig – auch der „dauerhaft getrennt lebende“ Gatte einer Laras Freundinnen. Welcher einst von eben jener Frau verlassen wurde, weil diese eines schönen Tages (nach einem ihrer vielen Geburtstage 😉 ) glaubte, aus ihrem Leben mehr holen zu können, als sie es bis dato kriegte und das eheliche Schloss mit dem erstbesten vorbeistreunernden Prinzen verließ.

Eine – wie ich finde – typische Geschichte, die im Augenblick an der Stelle endet, da im „Märchen vom Fischer und seiner Frau“ der Butt sagt:

„Ga man hen. Se sitt all weder in’n Pissputt.“

Der fremde Märchenprinz erwies sich nämlich als Alkoholiker, ist darüber hinaus geizig und erhebt sich noch nicht einmal dann von seinem Thron, wenn Besuch eintrifft – aber das wiederum ist eine völlig andere Geschichte, als die, dich ich mich anschicke nun zu erzählen.

Anmerkung: Geh einmal zu einem Notar und du wirst feststellen, dass von da an deine Sätze länger und länger werden.

Zurück ins Leben: Aus einem sehr gewichtigen Grund landete gestern ein Teil der sich zufällig begegnet habenden Community in der Wohnung des verlassenen Gatten, der sich nach fünf Jahren Trennung offenbar gut mit seinem Leben arrangiert hat.

Lara ist begeistert:

„Stelldirvor: Die Wohnung ist total sauber! Tapeziert hat er auch, die Möbel umgestellt, neue Bilder …“

Sie war bis gestern felsenfest davon überzeugt, dass alle verlassenen Männer automatisch verwahrlosen. Aber offenbar sei dies nicht immer und überall so.

Schon habe ich Material, um eine Festung auszubauen.

„Er ist doch nicht die Ausnahme – er ist die Regel. Alles, was du bis dahin hörtest, ist nur das Wunschdenken einsamer Frauen.“

(Im Gegenzug vermuten Männer gern öffentlich, dass Frauen, die sie nicht „kriegen“ konnten, wahrscheinlich lesbisch seien. Ja: lesbisch sein müssen! _ Sonst hätte Mann sie ja gekriegt. – Aber das drücke ich selbstverständlich in den Skat.)

Der Kampf der Geschlechter ist ein ewig dauernder Stellungskrieg. Daher sollte man(n) jede Chance nutzen, die eigene Art aufzuwerten.

High five!

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Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

3 Kommentare zu „Zerplatztes Vorurteil“

    1. Buttje, Buttje, in der See,
      ach, komm heran
      und hör mein Weh
      mein Mensch
      das weltlich Ungebill,
      will nicht so
      wie ich gern will
      doch Du
      hörst zu
      weiß willst mir sagen
      über meinen Klagen
      lässt Du mich reden
      behältst Deine Ruh
      Du sagst es habe alles
      schon gegeben
      machte Sinn
      schließlich säßen
      wir alle
      inne selbe pissputt welt
      mit drin
      egal
      ob ich Männlein
      oder Weiblein bin
      und alle wollen
      nur eines:
      Das große Glück
      sei meines…;)

      Ich Fee-Frau positionier mich lieber mal nicht,
      Reden ist Silber, Nachdenken Pflicht,
      träum lieber vom Buttje, lieb wie Muttje
      im ozeanischen Weltgericht.

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