Die Macht der Bilder

Irgendwelche Polizeibeamte schleppen kistenweise Akten aus irgendwelchen Büros, derweil ich mich frage: WAS WOLLEN DIE EIGENTLICH FINDEN?

Das Finden funktioniert ja eigentlich nur nach gehabter Finanzamt-Manier, dergestalt dass das Amt einfach etwas behauptet (= „schätzt“), um sich anschließend anhand der Aktenlage das Gegenteil beweisen zu lassen, wobei sich jeder Beschuldigte in die Pflicht genommen sieht. Oder präventiv: mit Hilfe eines softwaregesteuerten automatisierten Überwachungssystems über Freistellungsaufträge, Steuernummern und modernster SEPA-Technologie. Wie peinlich: Man sollte eigentlich im vergangenen Wahlkampf die Amerikaner für etwas kritisieren, was im eigenen Lande gang und gäbe ist.

Wie zum Hohn, aller Modernität zum Trotz werden Kisten durch die Bilder getragen.

IGNORANCE IS STRENGTH – die Akten-Kisten können bestenfalls kurzfristig zwischengelagert werden und werden nichts bringen, außer TV-Bilder, welche behaupten: Die Commerzbank ist böse.

„Es befanden sich fragwürdige Produkte in manchem Depot.“

Eines Tages kam einem Finanzbeamten eine Steuererklärung merkwürdig vor. Daraus wurde ein Anfangsverdacht, der …

Jedenfalls würde ich viel lieber wissen, was wirklich geschah und vermute hierzu, das Aufeinandertreffen zweier Alpha-Rüden. Alles anderer hätte man diskreter gehandelt.

Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

2 Kommentare zu „Die Macht der Bilder“

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