Abneigung

Nicht mit der Masse zu schwimmen bringt zahlreiche Vorteile, deren wichtigster: Man sieht sich weniger von allgemeinen Umständen getrieben und fühlt sich damit wohl. Im Gegenzug braucht natürlich auch der allergrößte Individualist seinen Schlaf. Jeder Frühaufsteher ist zugleich ein Frühinsbettgeher, ein Zeitigschlafer. Eine Lerche ist nie und nimmer Nachtigall.

Hier – bitteschön – die Geschichte hinter der Geschichte:

Da hat man einmal verloren, kommt angefressen nach Hause – und trifft hier auf Laras Freundin, die gluckt und gluckt. Die ich schon allein deshalb nicht leiden kann, weil sie nie geht, wenn es an der Zeit wäre. Weil für diese Frau die 22:00-Uhr-Glocke den Abend nie aus- sondern immer erst einläutet.

Im Bruchteil einer Sekunde war mir also klar: Diese Situation musst du dir schön saufen!

So gab zur Tarnung etwas Tee in den Rum, schleppte die letzten Weinvorräte herbei und ging nicht eher ins Bett, bevor das letzte Tröpfchen getrunken. Weshalb ich schließlich allein-allein an der Kaminfeuer-App saß und Prinzen hörte.

Will ich im Dunklen sein, dann machst du Licht,
Zieh ich mich aus, ziehst du dich an,
Und deine beste Freundin mag ich nicht,
Weil die mich auch nicht leiden kann.

Eigentlich war DAS saukomisch.

Ach-ja, und: Die in Stein gemeißelte Formel „Der Freund meines Freundes ist auch mein Freund“ bekommt Risse, wenn die Freunde weiblichen Geschlechts.

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Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

4 Kommentare zu „Abneigung“

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