Die Diktatur der Ratschläge

Ist man krank, ist man Opfer und wird als solches von den verrücktesten Ratschlägen traktiert. Insbesondere innerhalb einer russischsprachigen Community, die felsenfest davon überzeugt ist, dass nur Wodka mit Pfeffer helfe, alternativ Wodka mit Salz. Oder Weinbrand – „Kanjakk“ – mit Zitrone. Derweil ich schon glaubte, verrückt zu werden: Sah ich doch vom ersten Husten an nur noch Ärzte.

Die Krönung war der Eier-Tipp einer Heilerin aus dem Nachbaraufgang, den Lara tatsächlich auszuprobieren wollte ~ ~~ was bedeutete, dass sie ein Ei kochte, es in ein Handtuch legte und mir auftrug, dieses Ei an meine Nase zu halten. Positiv wegen der Wärme (@???) oder positiver Energie (@???).

“Willst du zusätzliche Viren züchten?”, empörte ich mich. Und überhaupt: ICH BIN KEIN OPFER! ICH HABE GENUG EIER! ICH BRAUCHE KEINEN RAT!

Bei einer Erkältung helfen frische Luft, ausreichend Schlaf, Taschentücher zum Schutz der Mitmenschen und Hustenbonbons für den Hals. Fertig aus.

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Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

3 Kommentare zu „Die Diktatur der Ratschläge“

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