Der Rohrkrepierer

Der deutsche Wahlkampf ist total laaangweilig. Auch in Potsdam, wo man an jeder Kreuzung unter anderen Peer Steinbrück mit “das WIR entscheidet” sieht. Erst muss man gähnen, dann hat man Mitleid, anschließend ist man empört:

Derjenige, der die SPD beriet, sollte sich schämen!

Das SPD-WIR ist doch längst schon vergeben! Dieses WIR gehört zur Aktion-Mensch-Lotterie (“Aktion Sorgenkind”) wie der Zalandomann zum Versandschuhhandel.

das_wir

So kann es auch nicht wundern, wenn das Unterbewusstsein die SPD-Botschaft reflexiv fortsetzt:

Sagen Sie Dank mit einem Jahreslos!

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Nurmalnebenbei: Wer bei miesen Umfragewerten das WIR anmahnt, bettelt einfach nur, um mitmachen zu dürfen.

~~~

Lese gerade den eigenen Text (oben). Stolpere über das Klangbild eigener Sätze:

“Erst muss man gähnen, dann hat man Mitleid, anschließend ist man empört…”

Gibt es doch schon? Oder? Habe ich etwa unbewusst geklaut?

<grübel>

Gandhi klang ähnlich:

gandi

</grübel>

Hat nichts miteinander zu tun, denn auf die SPD bezogen gilt ja wohl eher die gandhische Umkehrung:

Erst gewinnst du, dann bekämpfen sie dich – heute lachen sie dich aus, bis du eines Tages nicht mehr wahrgenommen wirst.

~~~

Die SPD ist wie Andrea Nahles: Sie, die einst interessant war, ist heute nur noch schwer zu ertragen.

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Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

4 Kommentare zu „Der Rohrkrepierer“

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