Das Blumengleichnis

Lara liefert einer Freundin seit einer Woche schon Ratschläge vom Fließband. Sie engagiert sich weil eine fremde Ehe vakant. Diese Beziehung zu retten ist nun ihre Aufgabe.

Gestern hörte ich – unfreiwillig – zu, Russinnen sind am Telefon immer gern etwas laut, und staune über manche “Erkenntnis”, die Lara zum Besten gibt.

“… und wenn er dies sagt, sagst du das ~ … ~ das anderes musst du einfach ignorieren ~ … ~ einfach ist es nie ~ … ~ Männer sind so ~ @… ”

… und so weiter und so fort.

Hier lehrt Erfahrung. Und obwohl es nicht um uns geht, vermute ich anhand der Ratschläge, dass meine Frau glaubt, MICH manipulieren zu können.

Doch was sie für Manipulation hält – behaupte ich trotzig – ist Einordnung.

Und: Eine Frau kann nur dann zu dem Glauben gelangen sie beherrsche den Mann, wenn sie sich von ihm beherrschen lässt. In einer jeder Ehe sind Mann und Frau korrespondierende Gefäße. Sind sie es nicht, wird geschieden. Oder gemordet.

“Gib her!”, sage ich daher ungehalten, nehme den Hörer selbst in die Hand und erkläre der Freundin, wie ES wirklich ist:

“Am ehesten sind Männer mit Blumen zu vergleichen. Lob ist die Sonne, die sie im Innersten wachsen lässt. Der Partnerin Aufgabe ist das Wasser, welches sie zur Selbstzufriedenheit aufnehmen. Und Zugeständnisse sind der Dung, welcher in jeder Beziehung vonnöten.”

Fliegt lieber!Der Blumenzüchter welcher glaubt, eine Pflanze könne ohne Licht, Wasser und gutem Nährboden gedeihen – der hat bereits im Ansatz verloren.

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Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

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