Der geplante Witz

Wenn es Ereignisse gibt, deren Kommentar – DAS GIBT’S JA GAR NICHT! – an den ersten Kommentar der Bielefeld-Verschwörung erinnert, dann bietet sich ein Witz geradezu an.

1993 rutschte einem Freund von Achim Held der Satz “Das gibt’s doch gar nicht!” heraus, als ihnen jemand aus Bielefeld gegenüberstand. Der Doppelsinn ward später ausgeblödelt, peu à peu entstand die Bielefeld-Verschwörung als Running Gag, der wohl noch mindestens bis 2014 weiter ausgeknautscht werden wird.

Als eines Beispiele, liefere ich Version 42 der Bielefeld-Verschwörung:

  • An der Stelle, an der Bielefeld liegen soll, hält die CIA John F. Kennedy seit dem angeblichen Attentat versteckt, damit er nichts über die vorgetäuschte Mondlandung der NASA erzählen kann. Inwieweit die Reichsflugscheibenmacht von ihrer Mond- oder Marsbasis aus da mitspielt, können wir nicht sagen, da alle Beweise beim Abschuß der schwer bewaffneten Marssonde Observer vernichtet wurden. Informationen hierüber besitzt vielleicht der Vatikan, der seit den 50er Jahren regelmäßig mit tachyonenangetriebenen Schiffen zum Mars fliegt.

Der Gag wird so lange geknautscht bis die Stadt Bielefeld herself ihr 800-jähriges Jubiläum unter dem Motto “Das gibt’s doch gar nicht” begeht.

Wohl bemerkt “wohl”! – es würde definitiv so kommen, wenn die Mainz-Verschwörung sich nicht in den Vordergrund schieben würde.

Stell dir vor, du kommst nach Mainz und es gibt nirgends Personal. Noch nicht einmal am Mainzer Hauptbahnhof! “Das gibt’s doch gar nicht!”, ruft nun der unvoreingenommene Bürger von Restdeutschland´und der Witz heißt: Nicht Bielefeld sondern Mainz!

Aber *seufz* andere Menschen sind ebenso schlau:

130813 tweet

<ironie>
Danke Mahatma Pech, danke!
</ironie>

Hat man mir also den Joke vor der Nase weggeschnappt!

Daher erfinde ich ein binationalen Witzelchen. In Russland, wo jede Köchin den Staat zu lenken lernte (Lenin), kann jedes Stellwerk von jeder Garderobenfrau übernommen werden:

120813 gaderobenfrau chattet

Ach während der Schicht.

————–

Quelle: http://vsyako.livejournal.com/tag/%D0%B1%D0%B0%D0%B1%D0%BA%D0%B8

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Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

4 Kommentare zu „Der geplante Witz“

  1. Es ist kompliziert. Mainzer haben ja, seitdem Mainz-Kastell auf Wiesbadener Seite nach dem 2. großen Krieg auch Wiesbaden offiziell zugeschlagen wurde, sowieso was gegen die. Passt auch, denn Mainz existiert ‚im Grunde‘ für Wiesbaden so gesehen gar nicht mehr. Auch ziehen längst nicht mehr so viele Leute aus Wiesbaden, wenn die Mainzer Fassenacht noch zu den Fahnen ruft, dorthin. Inzwischen haben am Rosenmontag hier in der Stadt auch immer mehr Läden wieder geöffnet, wo es früher totenstill war, ist wieder fast normaler Geschäftsbetrieb. ah jetzt habsch glaubsch den Faden verloren. egal. es wird allerdings immer irgendwelche Leute geben, die meinen, DAS GIBT’S JA GAR NICHT! Hatte auch schon mal ein Darmstädter allen Ernstes über Wiesbaden behauptet. tzzz Da würd ich mich ja einbilden müssen, oder wie?? oke, den Link hab ich grad nicht zur Hand. Aber Wikipedia scht ->> http://de.wikipedia.org/wiki/Rivalit%C3%A4t_Mainz_-_Wiesbaden (H)

    1. cool. habe ich wieder was gelernt.
      ein Problem, dass nie bestanden hätte, wären im 2. Krieg die Russen da einmarschiert, wo es seinerzeit die Amerikaner taten. man hätte die Grenze nach dem Katasteramt gezogen, Rhein hin oder her. Und 1989 hätte es eine Wiedervereinigung gegeben.

      1. Ja, oke, nur hätte es dann womöglich andere Probleme gegeben. Und Wiesbaden hat ja auch von der amerikanischen Besatzung, zumindest in diesem Zusammenhang, profitiert. Allerdings „The relocation of U.S. Army Europe Headquarters to Wiesbaden Army Airfield is currently taking place.“ Was aktuell wieder eine erhebliche Belastung darstellt.

        –> da http://www.eur.army.mil/relocation/ und da http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/meldungen/13172527.htm

        eija, wünsch dir was ^^

        1. Wobei die 130 Demonstranten, lt. WK, für das Headquarter aber sicherlich kein Problem darstellen. Ich war auch nicht dabei, weil die vom Army Airfield normalerweise andere Flugrouten haben. Und zum Glück krieg ich auch von den Flugbewegungen vom Frankfurter Flughafen hier im Bergkirchenviertel nichts mit. Das Geschrei im Viertel hat eher andere Gründe. (H)

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