Die beiden Wundertäter

Der Wundertäter von vor 100 Jahren hieß Grigorij Jefimowitsch und ist den Deutschen eher unter seinem Nachnamen – Rasputin – bekannt (wobei die Unwissenden stets das A betonen – statt, wie es richtig wäre, das U).

Grigorij Jefimowitsch kam aus dem Dorf Pokrowskoje, vom linken Ufer der Tura und zog im Alter von 17 Jahren als Pilger los, um 15 Jahre lang “über Religion zu lernen”. Bis er im Jahre 1903 glaubte, genug gelernt zu haben und sich nach St. Petersburg aufmachte, nun um zu lehren.

Gott liebe den aufrichtig-reuigen Sünder mehr, als alle anderen Sünder. Und vor die Reue hat der Liebe Gott die Tat gesetzt.

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“Erst muss sündigen, wer reuen will”, sagte Vater Grigorij und vögelte die Damen der Petersburger Gesellschaft der Reihe nach. Das Wartezimmer war an Tagen seiner Audienzen ständig überfüllt, derweil das größte Wunder, dass manche Damen von ihren Ehemännern zur Audienz gebracht wurden.

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Der Wundertäter, den ich persönlich kenne, heißt Sascha, ist sowohl ausgebildeter Hautarzt wie auch Chirurg und hat – soweit ich das beurteilen kann – “goldene Hände”. ER entdeckte eines Tages, dass man als Schönheitschirurg deutlich mehr Geld verdienen kann als ein durchschnittlicher angestellter Arzt eines ukrainischen Militärkrankenhauses. Und seither tut er es.

Wir kannten uns bereits vor Saschas Erleuchtung. Lara war damals in eben jenem Krankenhaus Sekretärin des Chefarztes und ich arbeitete zu jener Zeit an einem TACIS-Projekt zur Unterstützung der ukrainischen Pharmaindustrie. Seither sind wir Friends – …

Der Freund meiner Freundin ist mein Freund und wenn der Freund was kann, erst recht. So erfuhren wir – die Urfreunde – von der Community:

ER KOMMT NACH BERLIN!

Fremde Frauen nutzen unsere Bekanntschaft, um Nutzen daraus zu ziehen – PFui!

<Fortsetzung folgt – muss in diesen Augenblick los – einkaufen – …>

An jedem Samstag 8:00 Uhr gehe ich mit Granny und Lara einkaufen, was so geschrieben anders klingt, als es in Wirklichkeit ist – ich trage nur die Taschen und fahre das Auto.

Ich bin deren Esel.

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Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

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