Morgengelb im Nebel

Was für ein wunder-wunder-schönes Bild: Eine wilde Wiese vor Augen zu haben, aus der sich langsam Nebel erhebt. Vor aufgehender Sonne.

Eine Metapher – aber wofür?

„Alle Natur ist mit dem Gleichen beschäftigt.
Das zu denken ist schön.“
(Volker Braun)

Ein Eindruck, der treibt: Man müsste was tun! Man sollte das festhalten, für die Ewigkeit! Man sollte DAS fotografieren!

Schon habe ich das Handy in der Hand und bemerke gleichwohl, dass das internationale Netz voll ist mit morgendlichen Schönheiten, wie neblige Wiesen, Sonnenaufgänge, frühlingshafte Hänge und sonstig Vergänglichem. Derweil die eigentliche Wiese – die, um die es hier geht – bereits von einem Bauzaun in Besitz genommen. *seufz*

„So sind sie, die Menschen!“, sage ich zum Hund und zitiere Goethe:

„Alles Vergängliche ist denen ja doch bloß ein Gleichnis.“

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Autor: Alex

Heute so, morgen so ...

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